Das Wiener Gabelfrühstück

Das Wiener Gabelfrühstück war einst ein kleiner Imbiss zwischen Frühstück und Mittag in Wiener Wirtshäusern und wird heute als nostalgische Traditionsmahlzeit gepflegt.

Ursprung und Bedeutung des Wiener Gabelfrühstücks

Das Wiener Gabelfrühstück zählt zu jenen Alt-Wiener Traditionen, die bis heute gerne gepflegt werden. Einst stellte es im historischen Wien für die hart arbeitende Bevölkerung eine Notwendigkeit dar.


Denn es stillte den „kleinen Hunger“ der hart arbeitenden Frühaufsteher zwischendurch. Das half nicht zuletzt, die Zeit vom Frühstück bis zum Mittagessen zu überbrücken.


Die Speisen werden beim Gabelführstück lediglich mit einer Gabel genossen, daher der Name. Auch die Franzosen kennen einen entsprechenden Begriff: Beim „déjeuner à la fourchette“ werden im Stehen Happen gereicht.

Kleines Gulasch

Tradition und Gerichte des Gabelfrühstücks

Die kleine warme Speise bzw. das zweite Frühstück nimmt man noch heute vormittags, traditionell zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr ein, als eigenständige Mahlzeit im Stammbeisl, Wirtshaus oder Kaffeehaus.


Das klassische Wiener Gabelfrühstück besteht entweder aus einem kleinen Gulasch, Würsteln mit Saft, einem Innereiengericht wie etwa Salonbeuschl oder Bruckfleisch, verschiedenen Eierspeisen oder etwas Gebackenem. Es wird meist ohne Beilage, aber gerne mit Gebäck serviert.

Kennen Sie schon amainfo.at?

AMAINFO.AT ist die Informationsseite der AMA-Marketing für Konsumentinnen und Konsumenten. Hier finden Sie alles zu AMA-Gütesiegeln und Tierhaltung. Alles zum Pflanzenbau und Nachhaltigkeit. Und alles zu Qualität sowie zum Wert von Lebensmitteln.

Zu amainfo.at